Manifest

Was PflichtPilot nicht tut — und nicht tun wird. Datiert. Versionierbar. Bindend, solange diese Seite steht.

Stand: 9. Mai 2026

Zehn Dinge, die wir NIE tun werden

  1. Wir werden Sie nicht mit Benachrichtigungen zur Aufmerksamkeit zwingen.

    PflichtPilot ist kein Push-Notification-System. Sie entscheiden, wann Sie nachschauen. Keine täglichen Reminder-Mails. Keine „Sie haben drei offene Pflichten“-Pushs. Keine Browser-Notification-Anfragen.

  2. Wir werden keine Vanity-Metriken anzeigen, die Lücken verstecken.

    Karten wie „94 % erledigt“ sind ein Trick — die 6 % Lücken wirken klein. PflichtPilot zeigt jede Lücke als Lücke, mit Datum und Begründung. Keine Gauges, keine Streaks, kein Konfetti.

  3. Wir werden keine Nachweise per KI generieren.

    Ein Audit-Beleg ist ein menschlich-dokumentierter Vorgang, kein generierter Text. PflichtPilot strukturiert, was Sie hochladen — schreibt nicht selbst.

  4. Wir werden Ihre hochgeladenen Nachweise nicht inhaltlich analysieren.

    Dateien werden gespeichert und nach Ihren Vorgaben in Beweisketten strukturiert. Kein OCR-Indexing für Werbung. Kein Inhalts-Training für KI-Modelle. Kein automatisches Aussortieren. Sie behalten die Hoheit darüber, was dokumentiert wird.

  5. Wir werden Ihre Daten nicht verkaufen.

    Nicht an Werbenetzwerke. Nicht an Datenhändler. Nicht aggregiert, nicht „anonymisiert“. Falls PflichtPilot eines Tages verkauft wird, gilt diese Zusage als Bedingung weiter — neue Eigentümer übernehmen sie schriftlich.

  6. Wir werden bestehende Free-Funktionen nicht rückwirkend hinter eine Bezahl-Schranke verschieben.

    Was heute in Free enthalten ist, bleibt in Free. Neue Funktionen können kostenpflichtig sein — bestehende wandern nicht nach oben.

  7. Wir werden den Kündigungs-Weg nicht verstecken.

    Account löschen: ein Klick im Account-Bereich. Subscription kündigen: ein Klick im Stripe-Portal. Kein Anruf, keine Mail-Pflicht, kein Chat-Funnel, kein Rückgewinnungs-Dialog mit drei Bestätigungsstufen.

  8. Wir werden nichts versprechen, was wir nicht belegen können.

    Kein „DSGVO-konform“ ohne externe Prüfung. Kein „audit-fest“ ohne Standard-Konformität. Kein „manipulationssicher“ vor v1.9.0 — dort wird der Beweiskern gehärtet. Wir beschreiben, was die Software heute tut, nicht was sie ideal könnte.

  9. Wir werden keine Tracking-Skripte einbauen, die nicht in der Datenschutzerklärung stehen.

    Kein Google Analytics. Kein Facebook Pixel. Kein Hotjar. Kein Mixpanel. Falls wir Analytics einbauen, steht der Dienst exakt benannt in der Datenschutzerklärung — mit Zweck und Rechtsgrundlage.

  10. Wir werden diese Liste nicht still ändern.

    Falls wir eine Zusage anpassen müssen, bekommt sie ein Update-Datum, einen sichtbaren Hinweis und eine Begründung. Die alte Version bleibt in der Git-Historie versioniert.

Persönliches Versprechen

Ich baue PflichtPilot, weil mich Dokumentations-Lücken im Berufsalltag jahrelang frustriert haben. Den Moment, in dem ein Auditor nachfragt und der Ordner nicht stimmt. Den Moment, in dem ein Versicherer Belege will, die nicht auffindbar sind. Diese Momente kosten — und sie sind vermeidbar.

Solange ich am Steuer bin, wird PflichtPilot ein Beweiskontinuitäts-System bleiben. Keine Task-App. Kein Reminder-Tool. Kein KI-Assistent. Kein Compliance-Theater. Die zehn Punkte oben sind die Linien, die ich nicht überschreite. Falls ich es doch tue, lesen Sie es hier — datiert und begründet.

— Andreas Fetscher
Gründer · 9. Mai 2026

Falls etwas hier nicht stimmt

Diese Seite wird mit dem Datum oben versioniert. Sehen Sie einen Widerspruch zur Software? Schreiben Sie an [email protected]. Eine kryptographische Anker-Signatur dieser Manifest-Version ist ab v2.5 geplant — bis dahin dient die Git-Historie als Beleg.